Was ist ein Mitarbeiter-PC-Programm (MPP)?

Ein Mitarbeiter-PC-Programm (MPP) ist eines der attraktivsten Steuervorteile, die Unternehmen ihren Mitarbeitenden bieten können. Es ermöglicht die steuerfreie Überlassung von IT-Geräten – von Laptops über Smartphones bis hin zu Tablets – und spart beiden Seiten bares Geld. DSGVO-konform, ohne bürokratischen Aufwand und in nur wenigen Schritten eingerichtet.
So funktioniert das Mitarbeiter-PC-Programm
Statt einer klassischen Gehaltserhöhung stellt das Unternehmen dem Mitarbeitenden ein IT-Gerät als Sachbezug zur Verfügung. Der geldwerte Vorteil wird monatlich pauschal mit nur 0,25 % des Bruttolistenpreises versteuert.
Das Ergebnis: Mitarbeitende erhalten hochwertige Geräte zu einem Bruchteil des Marktpreises. Das Unternehmen spart Lohnnebenkosten und stärkt gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit. Die gesamte Administration – von Bestellung und Gerätezuweisung bis zur Rückgabe am Laufzeitende – läuft vollautomatisch über die Self-Service-Plattform.
Steuerliche Grundlagen und Vorteile
Der rechtliche Rahmen ist in § 3 Nr. 45 EStG geregelt: Die private Nutzung betrieblicher IT-Geräte ist steuerfrei – sowohl bei Überlassung als auch bei Übereignung.
Für Mitarbeitende bedeutet das: Ein Laptop im Wert von 1.500 € kostet über ein MPP effektiv nur rund 900 bis 1.050 € – je nach individuellem Steuersatz. Im Vergleich zu einer voll zu versteuernden Gehaltserhöhung ist der Vorteil erheblich.
Arbeitgeber profitieren ebenfalls durch wegfallende Sozialversicherungsbeiträge auf den Sachbezug. Unternehmen, die das MPP aktiv kommunizieren, berichten zudem von einer positiven Wirkung auf Recruiting und Mitarbeiterbindung.